Andreas Benz und Karl Klemm

Der Dia-Bestand aus der Sammlung für Bergbaukunde (Treptow-Sammlung) an der TU Bergakademie Freiberg
(20:44 min)

Andreas Benz (Dr.) hat Politische Wissenschaften, Wirtschafts- und Sozialgeschichte/ Neueste Geschichte an der Universität Mannheim studiert. Anschließend war am „TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit“ in Mannheim sowie am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Siegen beschäftigt. Seit April 2016 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) und leitet die Kustodie der TU Bergakademie Freiberg.

Karl Klemm (M.Sc.) war während seines Master-Studiums der Industriekultur an der TU Bergakademie Freiberg im Forschungsprojekt „Bergbaukultur im Medienwandel – Fotografische Deutungen von Arbeit, Technik und Alltag im Freiberger Raum“ tätig. Seit 2018 forscht er im Rahmen eines Promotionsstipendiums am Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) der TU Bergakademie Freiberg zum Einfluss der sächsischen Bergbautradition auf die gesellschaftliche Wahrnehmung der Rohstoffgewinnung.

3 Antworten auf „Andreas Benz und Karl Klemm“

  1. Sehr geehrter Herr Benz / sehr geehrter Herr Klemm,

    bzgl. Ihrer letzten Diskussionsfrage zum Thema Chancen und Risiken der Präsentation der Digitalisate und Metadaten in einer Online-Datenbank denke ich, dass es zunächst einer Klärung der Rechte bedarf, z. B. muss der/die Urheber*in ermittelt werden, falls noch nicht bekannt. Personenschutzrechte müssen ebenfalls berücksichtigt werden und Nutzungsrechte festgelegt. Ist dies alles gründlich geregelt, halte ich eine Online-Präsentation für risikofrei. Und als potenziellen Gewinn für die tiefere Erschließung und Verschlagwortung sehe ich eine mögliche Nutzer-Beteiligung: Nutzer*innen, die sich z. B. mit Bergbau auskennen oder abgelichtete Personen wiedererkennen, können wertvolles Feedback / Ergänzungen zu einzelnen Dias geben. Vgl. dazu u. a. auch die Beiträge von Dörte Hein und Lutz Vogel.

  2. Herzlichen Dank für den Einblick in die Sammlungsbestände zur Bergbaukunde Ihres Hauses sowie der Vorstellung des Diapositiv-Bestands. Aus Ihrem Beitrag wir einmal mehr ersichtlich, in welcher Weise sich technische Erschließung und inhaltliche Kontextualisierung bedingen: Die angesprochenen Forschungsdesiderata, die sich bei Ihnen aus dem Bestand ergeben, liefern m.E. bereits eine erste Kontextualisierung, indem auf unbekannte Bezüge oder Verknüpfungen hingewiesen wird. Oftmals geben die bestehenden technischen wie personellen Ressourcen (noch) keine tiefgreifende Erschließung und Erforschung her. Liegt nicht genau hierin die Herausforderung, nämlich in einer Offenlegung von Fragen und Desiderata, die anschlussfähig sind für zukünftige Untersuchungen? Sie betonen den prozessualen Charakter von Erschließungsarbeiten doch sehr deutlich.

    1. Vielen Dank für Ihre Nachricht und das Interesse an dem Beitrag! Es wäre schön, wenn sich im Rahmen dieser Tagung neue Anreize für weiterführende Forschung eröffnen.

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