Angelika Merk und Sabine Zinn-Thomas

Das Bildarchiv der Landesstelle für Volkskunde in Stuttgart
(16:23 min)

Angelika Merk (Dr.) studierte Geschichte, Kunst- und Medienwissenschaften und Soziologie an der Universität Konstanz, an der sie 2015 auch promoviert wurde. Zwischen 2015 und 2018 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Volontärin am Staatsarchiv Zürich und der Museumsabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung. Anschließend war sie Abteilungsleiterin der Stadtgeschichte in Radolfzell am Bodensee. Seit September 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Landesstelle für Volkskunde Stuttgart/Landesmuseum Württemberg.

Sabine Zinn-Thomas (Prof. Dr.) promovierte 1997 in Frankfurt a.M. nach einem Studium der Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie, Germanistik und Kunstgeschichte. Im Anschluss übernahm sie unter anderem Gastdozenturen an der Universität Basel und der Tongji-Universität Shanghai und habilitierte sich 2009, woraufhin sie bis 2015 die Vertretung des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Freiburg übernahm. Seit September 2017 ist sie Leiterin der Landesstelle für Volkskunde Stuttgart/Landesmuseum Württemberg.

2 Antworten auf „Angelika Merk und Sabine Zinn-Thomas“

  1. Sehr geehrte Frau Jacobs, bitte entschuldigen Sie die etwas zeitverzögerte Antwort auf Ihre interessante Frage.
    Tatsächlich stellte sich dieser Punkt einer Fortführung der alten Ordnungslogiken bzw. der Findung neuer Ordnungslogiken in den letzten Jahren nicht, da das Bildarchiv der Landesstelle zuletzt kaum Zuwachs erhielt.
    Unsere vordringlichen Aufgaben liegen zudem momentan im Bereich der Bestandserhaltung und der Datenbank-Erschließung des Bildarchivs. In Zuge der Erschließung wird jedoch auch die Systematik der Sammlung ein Thema sein. In jedem Fall wollen wir die alte Sammlungslogik durch die Verzeichnung der alten Systematiknummern erhalten.
    Die alte Dokumentationssystematik mit ihrer Schlagwortverzeichnung nach inzwischen überholten, volkskundlichen Themenschwerpunkten genügt jedoch weder modernen Erschliessungsstandards noch aktuellen kulturwissenschaftlichen Forschungsfragen. Aus diesem Grund werden wir bei zukünftigen Sammlugszugängen wohl einen neuen Weg der Ordnung und Verzeichnung gehen. Gleichzeitig wollen wir jedoch auch die Anbindung an die historische Sammlung nicht gänzlich verleiren. Dieser Prozess ist momentan noch nicht abschließend diskutiert, weshalb wir uns über Anregungen und Vorschläge freuen.

  2. Vielen Dank für die Vor- und Darstellung Ihres Bildarchivs. Interessant erscheint mir vor diesem Hintergrund die Frage nach den Anschlussfähigkeiten nicht nur heutiger Forschungen, sondern auch heutiger Sammlungen. Deutlich wird aus Ihrem Vortrag, wie stark die Abhängigkeit der angelegten Bildinventare und Ordnungslogiken von jeweiligen Interessen von EinzelakteurInnen und Institutionen sowie von der damit verbundenen angestrebten Nutzung (Presse, wiss. Vorträge etc.) gewesen ist. Welche Gründe würden denn aus Ihrer Sicht dafür – oder auch dagegen – sprechen, die vorliegenden Themenschwerpunkte mit den entsprechenden Ordnungslogiken auch aktuell weiter zu führen und auszubauen?

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